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1. 45. 46. 90.
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Montag, 13.08.2012 - 22:05 Uhr

Überblick: SCP deklassiert Bochum - Fehlstart für Hertha

Löwen erbeuten einen Punkt in Dresden

Braunschweig grüßte nach dem Sieg bei Union von der Spitze, 1860 wollte am Montagabend vorbeiziehen - Dresden hatte beim 2:2 aber etwas dagegen. Hertha unterlag beim FSV Frankfurt. Duisburg wartet nach dem 0:2 bei Aufsteiger Regensburg weiter auf den ersten Punkt. Am Samstag trennten sich St. Pauli und Ingolstadt remis. Paderborn deklassierte Bochum. Am Freitag fuhren Lautern und Cottbus Siege ein, Köln fing sich gegen Sandhausen noch das 1:1 ein.

Poté kontert Lauths Treffer vor spärlich gefüllten Rängen

Kaum zu bremsen: Mit allen Mitteln versucht Necat Aygün (li.), Dresdens Mickael Poté zu stoppen.
Kaum zu bremsen: Mit allen Mitteln versucht Necat Aygün (li.), Dresdens Mickael Poté zu stoppen.
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Zum Abschluss des 2. Spieltags am Montagabend wollte 1860 München vor kaum besetzten Rängen in Dresden - Dynamo war mit einem Teilausschluss belegt worden, zudem hatten zahlreiche Fans das Spiel aufgrund der vorgeschriebenen Personalisierung der Tickets boykottiert - die Tabellenspitze erklimmen. Dieses Vorhaben schien trotz verhaltener Darbietung der Löwen auch zu klappen: Lauth nutzte die erste Möglichkeit der Gäste eiskalt. Doch auch die Gäste haben einen Torjäger in ihren Reihen, der seine Qualitäten einmal mehr unter Beweis stellte: Spektakulär erzielte Poté den 1:1-Pausenstand und zeigte, warum Dynamo-Sportdirektor Steffen Menze bestrebt ist, ihn noch in dieser Woche mit einem neuen Kontrakt auszustatten.

Die Feldüberlegenheit der Dresdner zahlte sich im zweiten Durchgang aus, auch wenn zur 2:1-Führung die tatkräftige Mithilfe von 1860-Verteidiger Wojtkowiak nötig war. Dynamo schien auf dem Weg zum Heimsieg, doch einen feinen Spielzug - vergleichbar mit dem zum 1:0 - nutzten die Löwen zum 2:2. Lauth hatte sogar noch das 3:2 und damit die Tabellenführung auf dem Fuß, scheiterte aber an Kirsten, der Dresden vor einer unverdienten Niederlage bewahrte und den ersten Punkt sicherte.

FSV überrascht die Hertha

Schlusspunkt: Frankfurts Verhoek köpft zum 3:1 gegen Hertha BSC ein.
Schlusspunkt: Frankfurts Verhoek köpft zum 3:1 gegen Hertha BSC ein.
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Herthas Trainer Jos Luhukay brachte beim FSV Frankfurt Mittelfeldspieler Ben-Hatira, der seine Sperre nach der Gelb-Roten Karte aus der Relegation gegen Düsseldorf abgesessen hatte. Die Hessen, mit einem 1:1 in Sandhausen gestartet, hatten sich in der letzten Woche mit dem Offensivspieler Roshi vom 1. FC Köln verstärkt, der sein Debüt gab. Die Hertha führte in einem wenig spektakulären Spiel zur Pause etwas glücklich gegen beinahe gleichwertige und sehr kompakte Frankfurter, die den Gast aus der Hauptstadt beim Führungstreffer von Ben-Hatira allerdings freundlich unterstützten. Hälfte zwei begann für die Berliner mit einem Schock. Kapllani lief nach Brooks-Fauxpas allein auf Burchert zu, der Keeper legte den FSV-Angreifer im Strafraum: Elfmeter und Rot! Schlicke verwandelte sicher zum 1:1 (51.). Und es kam noch dicker für die "Alte Dame": Nach einem mustergültigen Konter vollendete "Joker" Leckie zum 2:1 für den FSV. In der Nachspielzeit traf Neuzugang Verhoek per Kopf zum 3:1-Endstand.

Traumstart für Braunschweig

Eintracht Braunschweig hat den Auftaktsieg gegen Köln mit einem weiteren Dreier veredelt und sich an die Tabellenspitze gesetzt. Union fehlte die Durchschlagskraft und ging etwas unglücklich leer aus. Braunschweig führte zur Pause glücklich, nutzte die einzige zwingende Möglichkeit eiskalt. Pfitzner zeigte sich beim Strafstoß ganz cool. Union hatte eine Vielzahl teils hochkarätiger Chancen, scheiterte aber am eigenen Unvermögen oder am hellwachen Eintracht-Keeper Davari. Nach dem Seitenwechsel hatte Union zunächst ein klares optisches Übergewicht, fand aber kaum einmal eine Lücke im dichten Abwehrverbund der Niedersachsen. Braunschweig lauerte derweil auf Konterchancen, hatte zudem Pech, als Kumbela mit fulminantem Schuss an der Latte scheiterte. Doch auch Unions Mattuschka hatte sein Visier nicht ganz perfekt eingestellt und traf nur das Lattenkreuz. Die cleveren Braunschweiger gingen in der Kategorie "Alu-Treffer" aber mit Kumbelas Kopfball an den Pfosten und Vrancics Innenpfosten-Schuss wieder klar in Front und brachten den Vorsprung nicht unverdient über die Zeit.

Duisburg verliert gegen zweiten Aufsteiger und zwei Spieler

Duisburg hat einen klassischen Fehlstart in die neue Saison hingelegt. Die Zebras unterlagen nach dem 1:4 gegen Aalen auch beim Aufsteiger SSV Jahn Regensburg in einem umkämpften Spiel mit 0:2. Der MSV verlor nicht nur das Spiel, darüber hinaus wurden gleich zwei Duisburger des Feldes verwiesen. In einer chancenarmen ersten Hälfte konnten beide Mannschaften offensiv nicht wirklich überzeugen. Der SSV strahlte im Ansatz jedoch mehr Torgefahr aus, wenngleich er aus dem Spiel heraus keine klaren Chancen hatte. Ein Aussetzer der MSV-Hintermannschaft brachte den Aufsteiger auf die Siegerstraße. Lachheb hatte gegen Sembolo zur Notbremse gegriffen und flog vom Platz. Neuzugang Rahn hämmerte den Elfmeter ins Netz. In Hälfte zwei mühte sich der MSV zunächst, allerdings meist mit untauglichen Mitteln. Besser machten es die Oberpfälzer, die durch Sembolo erhöhten. Und es kam knüppeldick für den MSV. Ab der 73. Minute standen nur noch neun "Zebras" auf dem Platz, nachdem Wolze mit Gelb-Rot zum Duschen musste.

Kein Sieg für St. Pauli - SCP fertigt Bochum ab

Viele Zweikämpfe: St. Paulis Kalla gegen Ingolstadts Caiuby.
Viele Zweikämpfe: St. Paulis Kalla gegen Ingolstadts Caiuby.
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Der FC St. Pauli und der FC Ingolstadt boten den Zuschauern am Millerntor eine zähe Vorstellung. In der ersten Hälfte hatte Caiuby die beste Gelegenheit der Oberbayern, hämmerte die Kugel aber ans Lattenkreuz. Im zweiten Durchgang brachte Neuzugang Eigler den FCI in Führung, doch St. Paulis Neuzugang Mohr glich nur Sekunden später aus. Danach passierte lange Zeit nicht mehr viel, der eingewechselte Ginczek vergab allerdings die besten Chancen kurz vor Spielende (85., 89.) und so auch den möglichen Sieg. Unter dem Strich steht für beide Teams das zweite Unentschieden im zweiten Spiel.

Mit einer überzeugenden Vorstellung sicherte sich Paderborn im Westfalen-Duell gegen Bochum den ersten Dreier. 4:0 hieß es am Ende für die Gastgeber. Nach kurzer Anlaufzeit übernahm der taktisch reifere SCP das Kommando und münzte seine spielerische Überlegenheit in eine beruhigende Pausenführung um. Bald nach Wiederanpfiff erstickte Treffer Nummer drei alle Hoffnungen des offensivschwachen VfL auf ein Comeback im Keim. Bei den Hausherren setzte Vrancic mit zwei Treffern ein Ausrufezeichen.

Bunjaku: Schlitzohrig und eiskalt

Zwei Tore zum ersten Dreier: FCK-Stürmer Albert Bunjaku.
Zwei Tore zum ersten Dreier: FCK-Stürmer Albert Bunjaku.
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Gleich zum Auftakt der zweiten Runde am Freitag durften sich zwei Liga-Neulinge mit echten Schwergewichten der Liga messen. Die Aalener, die sich nach dem 4:1 in Duisburg in einer ersten kleinen Euphoriewelle befanden, wurden vom 1. FC Kaiserlautern in Sachen Cleverness belehrt. Die Pfälzer gewannen beim VfR, weil vor allem FCK-Stürmer Bunjaku mit Schlitzohrigkeit und Eiseskälte zuschlug. Erst holte der Schweizer einen Elfmeter heraus, den er auch selbst zur Führung verwandelte. Dann traf er nach Idrissous Traumpass unmittelbar vor der Pause zum 2:1. Die Elf von Ralph Hasenhüttl glich dank des agilen Dausch zwischenzeitlich per Handelfmeter aus - es war der gerechte Lohn für eine mutige Spielweise in den ersten 45 Minuten.

Im zweiten Durchgang verwaltete die Foda-Elf dann geschickt und mit etwas Glück den knappen Vorsprung und feierte nach dem dramatischen 3:3 gegen Union Berlin vom Montag nun den ersten Dreier.

Joker Dorn sticht zu

Noch schlechter als in Kaiserslautern verlief der Saisonstart des 1. FC Köln: 0:1 hieß das Resultat bei Eintracht Braunschweig. Die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski wollte gegen Sandhausen eigentlich Wiedergutmachung betreiben, was aber misslang: Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt gingen die Kölner zwar 1:0 gegen den Aufsteiger in Front, doch die Dais-Elf glich in der Schlussphase zum 1:1 aus. FC-Mittelstürmer Bröker traf per Foulelfmeter, den Brecko gegen Adler herausgeholt hatte. Vor reduzierter Kulisse - der FC durfte nach einem Sportgerichtsurteil nur 22.500 Karten an die eigenen Anhänger verkaufen - agierte der SVS zunächst sehr kompakt und hatte dank Fießers Kopfball an die Latte auch die beste Chance des ersten Durchgangs. Mit dem Führungstor im Rücken wirkten die Aktionen der Hausherren abgebrühter, doch weil der FC keinen weiteren Treffer nachlegte, zitterten die Domstädter bis zum Ende. Glück hatte der FC, dass Schulz' Kopfball-Treffer wegen Abseits keine Anerkennung fand. In der Schlussphase warf der SVS alles nach vorne und schaffte durch Dorns kuriosen Heber noch die Punkteteilung.

Einseitiges Ostduell: Cottbus hat Aue weiterhin lieb

Zwei Tore: Daniel Adlung (re.) traf zum 1:0 und 2:0 für Cottbus.
Zwei Tore: Daniel Adlung (re.) traf zum 1:0 und 2:0 für Cottbus.
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Das Abendspiel des Freitags bestritten Energie Cottbus und Erzgebirge Aue. Es war eine einseitige Angelegenheit für die Lausitzer, die das Ostduell mit 3:0 klar für sich entschieden. Die Tore für die sehr flüssig spielenden Cottbuser erzielten Adlung und Sanogo. Der Mittelfeldspieler traf im ersten Abschnitt per Distanzschuss und dann mit einem Elfmeternachschuss. Den Endstand besorgte Sanogo, der damit seinen dritten Saisontreffer markierte - vorangegangen war ein sehenswerter Schuss ans Lattenkreuz von Stieperman. Die Auer bleiben damit eindeutig der Lieblingsgegner des FC Energie - auch das sechste Duell mit dem FC Erzegbirge im Stadion der Freundschaft ging an den FCE (Torbilanz 15:1).


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Andreas: Und täglich grüßt das Relegations-Murmeltier. Wieder Dynamo Dresden gegen den VfL Osnabrück. Aue gerettet!
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